Onlineumfrage von SPECTARIS/OptecNet

Onlineumfrage von SPECTARIS/OptecNet

Das öffentliche und private Leben liegt vielerorts ebenso brach, wie das wirtschaftliche. Der Branchenverband SPECTARIS/OptecNet hatte deshalb eine Umfrage gestartet. Für 76 Prozent der Photonikunternehmen in Deutschland hat sich die Geschäftslage aufgrund der Coronakrise erwartungsgemäß verschlechtert. 58 Prozent betonen, dass die Nachfrage deutlich gesunken sei und 38 Prozent der Firmen haben Kurzarbeit angemeldet. An der Onlineumfrage hatten rund zehn Prozent der etwa 1.000 deutschen Hersteller teilgenommen. Das Umfrageergebnis zeigt, dass auch die Photonikindustrie von den wirtschaftlichen Verwerfungen der Pandemie stark betroffen sein könnte, wenn sich das geschäftliche Umfeld in den kommenden Wochen und Monaten nicht aufhellt oder sogar verschlechtert. Nach Einschätzung von SPECTARIS läuft es bei vielen Unternehmen der Branche bisher noch vergleichsweise gut, auch wenn einige Absatzmärkte, etwa der Automotivebereich, eingebrochen sind. Die Umfrage zeige aber, dass die Verunsicherung insbesondere bei den kleinen und mittelständischen Herstellern groß ist.

Auch wird befürchtet, dass eine mögliche Schwächephase der Branche von ausländischen Investoren gezielt dazu genutzt werden könnte, um technologisches Knowhow der Hightechindustrie aufzukaufen. „Was die Photonikbranche jetzt braucht, ist ein Schutzschirm gegen ausländische Investoren. Feindliche Übernahmen in Zeiten von Corona müssen durch die Bundesregierung verhindert werden. Darüber hinaus muss die Bundesregierung mit ihren Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken, wichtig ist hier auch eine effiziente Startup-Förderung“, betont Dr. Bernhard Ohnesorge, Vorsitzender der Photonik im Industrieverband SPECTARIS. „Aktuell werden zunehmend Probleme in den Lieferketten sichtbar“, so Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland, „gleichzeitig gibt es in der Photonik aber kaum Unternehmen, die ihre Produktion komplett schließen mussten.“ Wie sich die Krise langfristig auswirkt, ist davon abhängig, wie lange der Shutdown in Deutschland und anderen Industrienationen andauert und welche Folgen sich daraus für die Kunden- und Lieferantennetzwerke ergeben.

Apropos Shutdown, dieser spiegelt sich auch in der aktuellen Nachrichtenlage wider. Sie ist in dieser Woche äußerst dürftig gewesen.

Das Forschungsministerium fördert Polyline-Projekt mit 10,7 Mio. Euro. Dieses Projekt bringt 15 Industrie- und Forschungspartner aus Deutschland zusammen, um eine digitalisierte Fertigungslinie mit der additiven Fertigung (Additive Manufacturing, AM) zu entwickeln. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Mit dem Auftakttreffen aller Konsortialpartner im März 2020 bei EOS in Krailling bei München wurde Projekt offiziell gestartet.

Nur wenige neue Produkte

Filter spielen eine wichtige Rolle. Sie blockieren unerwünschte Wellenlängen und störendes Umgebungslicht, während ausgewählte Wellenlängenbereiche mit einem hohen Prozentsatz übertragen werden. Die neuen 1 mm dünnen Filter von Schneider-Kreuznach haben eine hohe Oberflächenqualität und sind speziell für die Platzierung zwischen Objektiv und Sensor entwickelt worden.

Dass die Lasermarkierung oder Laserbeschriftung auf Laserfolien präzise und kontrastreiche Beschriftungen ermöglicht, ist bekannt. Sowohl die Beschriftung als auch der Formatzuschnitt erfolgt in einem Arbeitsgang durch den Laser. Die hochwertigen Laserfolien werden als fälschungssicheres Identifikationsetikett über die gesamte Lebensdauer des Produktes eingesetzt. Zudem wird das Material als Datenträger für intelligente Prozessteuerungssysteme verwendet. Seit über 20 Jahren steht die Folit GmbH für Qualität im Bereich Folien und Laser-Kennzeichnungen.