Marketing in Zeiten von Corona

Marketing in Zeiten von Corona

Das Coronavirus legt derzeit das öffentliche und private Leben lahm und vielerorts fehlt es an medizintechnischer Ausstattung und Lösungen zum Schutz gegen die Ausbreitung des Virus. Zusammen mit Institutionen aus ganz Europa unterstützt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT im EU-Projekt AMable Unternehmen bei der Realisierung von Additive-Manufacturing-Ideen, mit denen sich Engpässe besser überwinden lassen. Die AMable-Partner rufen dazu auf, in einem ersten Schritt Ideen und in einem zweiten Schritt passende Lösungskonzepte für die additive Herstellung neuer Produkte einzureichen.

Aufmerksamkeit zu erreichen, gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, gehört zum Marketing-Credo weitsichtig arbeitender Unternehmen. Deshalb ist es oftmals schwierig, wichtig von unwichtig zu unterscheiden. Sicher kann man unterschiedlicher Meinung sein, ob es notwendig ist, darüber zu berichten, ob das Technologieunternehmen Trumpf das Jubiläumsjahr des Lasers nutzt, um seine eigenen Meilensteine in der Lasergeschichte zu demonstrieren. 1985 hatte der damalige Chef Berthold Leibinger eine Forschergruppe gegründet, weil nach seiner Meinung, die am Markt erhältlichen Laser zu viele Schwachstellen aufwiesen. Kurze Zeit später zündete die Forschergruppe den ersten selbst entwickelten Laser des Unternehmens. Gerd Dufke, ein Zeitzeuge, der bei der Zündung des ersten erfolgreichen Industrielasers in Deutschland dabei war, erinnert sich an die Magie und das Bangen, das beim ersten Laserblitz im Raum stand.

Die momentane Situation ist ein Grund für Cameo Laser, strategisch denkende Unternehmen mit einem Konjunktur-Paket zu unterstützen. Im Rahmen dessen übernimmt der Anbieter von Lasergravier- und Schneidsysteme ab sofort die Anlaufkosten für die Installation und Inbetriebnahme neuer Anlagen in den ersten 6 Monaten. Das hört sich ein wenig nach der vielbeachteten Abwrackprämie, welche die schwarz-rote Bundesregierung in der Zeit der Wirtschaftskrise 2009 zur Stützung der Automobilindustrie auslobte.

Ansonsten hat sich in der zurückliegenden Woche wenig getan.

In der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) stand ein Wechsel im Präsidium an. Der Halbleiter- und Festkörperphysiker Hon-Prof. Dr. Roman Schwartz scheidete altersbedingt aus dem Amt des Vizepräsidenten aus, das er vor sechs Jahren übernommen hatte. Sein Nachfolger, Dr.-Ing. Prof. h. c. Frank Härtig, der zuvor die PTB-Abteilung „Mechanik und Akustik“ für mehrere Jahre leitete, hat ab dem 1. Mai 2020 diese Aufgabe übernommen.

Produktvorstellungen der Woche

Laserline hat binnen Jahresfrist eine Leistungsverdopplung auf dem Feld der blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge erreicht. Mit den LDMblue 2000-60 steht einer neuer Hochleistungslaser im kompakten 19‘‘-Einschubformat zur Verfügung, der 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität bietet. Dadurch werden beim Schweißen von Buntmetallen – insbesondere beim Fügen von Kupferbauteilen für die Elektroindustrie – höhere Prozessgeschwindigkeiten und tiefere Einschweißungen möglich.

Dem Laserspezialisten Mobil-Mark aus Ulm ist es gelungen, einen kompakten und mobilen Hochleistungslaser für die präzise Tiefengravur von großen Werkstücken zu entwickeln. Größe und Form der zu bearbeitenden Teile spielen beim Einsatz des Mobil-Mark-Quasar keine Rolle – das kompakte Handteil des Markiersystems lässt sich auch an schwer zugänglichen Stellen verwenden. Doch neben der Gravur von Metallen, ist der Quasar ebenso dazu geeignet, eine Vielzahl an weiteren Materialien zuverlässig und fälschungssicher zu beschriften.