CW-Diodenlaser ermöglicht tiefere und schnellere Buntmetallschweißungen

CW-Diodenlaser ermöglicht tiefere und schnellere Buntmetallschweißungen

Die neuen Lasersysteme stehen im hauseigenen Applikationslabor für Tests zur Verfügung. (Bildquelle: Laserline)

Laserline, Entwickler und Hersteller von Diodenlasern für die industrielle Materialbearbeitung, treibt die Entwicklung seiner blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge konsequent voran. Nachdem vor Jahresfrist der weltweit erste blaue CW-Diodenlaser mit bis zu 1 kW Ausgangsleistung präsentiert werden konnte, wurde nunmehr bereits eine Leistungsverdopplung erreicht. Der Laserline LDMblue 2000-60 bietet 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität und eröffnet damit neue Möglichkeiten im Fügen von Buntmetallen, speziell von Kupfer. So sind aufgrund der Leistungssteigerung zum Beispiel höhere Vorschubgeschwindigkeiten möglich, was kritische Energieeinträge in das Bauteil reduziert und insbesondere bei der Fertigung von Batteriezellen Vorteile bringt.

Betriebskosten nachhaltig gesenkt

Signifikante Prozessoptimierungen lassen sich zudem auch bei Tiefschweißungen größerer Leiterquerschnitte erreichen. Solche Tiefschweißungen waren bisher nur durch den Einsatz von Hybridsystemen möglich, die blaue und infrarote Diodenlaser kombinierten – ohne Infrarotunterstützung sind mit 1 kW blauer Laserstrahlung lediglich Einschweißtiefen von 0,6 bis 0,7 mm realistisch. Durch die Leistungssteigerung auf 2 kW können Tiefschweißungen jetzt zum Teil allein mit blauen Diodenlasern durchgeführt werden. In Schweißprozessen, die auch weiterhin Hybridsysteme erfordern, lassen sich mit dem neuen CW-Diodenlaser zudem deutliche Effizienzvorteile erzielen. Aufgrund der Leistungssteigerung um 1 kW kann die im Hybridprozess benötigte Infrarotenergie um etwa 2 bis 3 kW vermindert werden, was die Betriebskosten der Anwendung nachhaltig senkt. Aktuell stehen die neuen Lasersysteme in den hauseigenen Applikationslaboren für Tests zur Verfügung.