Laserschweißverfahren für Elektromotoren und Batterien entwickeln

Laserschweißverfahren für Elektromotoren und Batterien entwickeln

Die Laserlabore lassen sich entsprechend dem jeweils erforderlichen Prozess und zu fertigenden Produkttyp konfigurieren, ausstatten und anpassen. (Bildquelle: Comau)

Comau entwickelt moderne Systeme und Produkte für die industrielle Automatisierungsbranche und zählt zu den Wegbereitern bei fortschrittlichen Laserschweißverfahren und -anwendungen. Nun hat das Unternehmen spezialisierte Laserlabore geschaffen, um Unternehmen bei der Entwicklung, Implementierung und Optimierung von Laserprozessen bei der Konstruktion und Montage von Elektromotoren und Batterien zu unterstützen. Mit zwei Laboren in Grugliasco (Turin) – von denen das eine auf Batterien und das andere auf Elektromotoren spezialisiert ist – sowie zusätzlichen Laboren in Shanghai und Detroit hat Comau seine gesamte digitale Wertschöpfungskette verstärkt und bietet nun ein breites Spektrum an Laserverfahren für verschiedene Industriebranchen an, darunter Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, allgemeine Industrie, Energie, Öl und Gas.

Automatischer Wechsel zwischen Faser- und Diodenlaser

Comau will damit die Effizienz, die Geschwindigkeit und den Wert der Produktion steigern, so dass Unternehmen wettbewerbsfähige operative Lösungen für Elektrifizierungsbranchen anbieten können. Diese spezialisierten Laserlabore sind mit Comau NJ-220-Robotern ausgestattet, die simultan und an verschiedenartigen Anwendungen arbeiten können. Sie stützen sich auf das innovative LHYTE (Laser Hybrid Technology)-System, das Comau in Partnerschaft mit Prima Electro entwickelt hat. LHYTE eignet sich für zahlreiche unterschiedliche Anwendungen. Möglich macht dies eine patentierte Lösung, die den automatischen Wechsel zwischen Faser- und Diodenlasern gestattet, um eine optimale, hochpräzise Verbindung sicherzustellen, wie sie bei der Montage einer Batterie oder eines Elektromotors unerlässlich ist. LHYTE kann zudem den komplizierten Umgang mit unterschiedlichen Schmelztemperaturen von Werkstoffen wie Kupfer und Aluminium bewältigen und gleichzeitig eine zuverlässige Nahtabdichtung mit einem niedrigen elektrischen Widerstandswert garantieren.